| HYPOMANIE |
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aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie DefinitionenDie Hypomanie bezeichnet eine abgeschwächte Form der Manie mit einer gehobenen Grundstimmung und gesteigertem Antrieb, mit der gleichzeitig Veränderungen im Denken im Sinne eines schnelleren, häufig aber weniger zielgerichteten Denkens und einer Veränderung der Psychomotorik verbunden sind. Klinik und VerlaufDie Hypomanie wird oft lange nicht als psychische Störung im Sinne der WHO-Definition F30.0 erkannt und behandelt, da die Betroffenen guter Dinge sein können und sich nicht krank fühlen. Es gibt allerdings öfters Probleme mit dem sozialen Umfeld und den Angehörigen durch weniger Schlaf, verstärkten Rededrang, erhöhte Libido (Sexualtrieb), vermehrte Geselligkeit und die Vorstellung des Betroffenen, die Angehörigen seien aggressiv ihm gegenüber oder machten absichtliche Regelverletzungen, Dummheiten, schädliche Dinge bei bestem Willen etc.. Es fehlt daher in der Regel jegliche Krankheitseinsicht oder sie ist vermindert. DiagnoseIn der ICD-10 wird die Hypomanie als psychische Störung aufgeführt, die auch mit einer "deutlichen Beeinträchtigung der Berufstätigkeit oder der sozialen Aktivität" einhergehen könne. Hauptsymptome sind eine anhaltende gehobene Stimmung während mehrerer Tage hintereinander und ein gesteigerter Antrieb. Im DSM-IV ist die Hypomanie keine Störung, sondern lediglich ein Syndrom, das Teil einer Bipolaren Störung II oder einer Zyklothymie sein kann. Gravierende Beeinträchtigung oder Leiden dürfen gemäss DSM-IV bei einer hypomanen Episode nicht vorhanden sein. TherapieDie Hypomanie ist meist nicht behandlungsbedürftig, da kein gravierende soziale oder berufliche Beeinträchtigung besteht. Tritt die hypomane Episode im Rahmen einer Bipolaren Störung (mit zusätzlichen major depressiven Episoden) oder einer Zyklothymie (mit zusätzlichen minor depressiven Episoden) auf, kann eine Behandlung mit Psychopharmaka, Psychotherapie oder Psychoedukation angezeigt sein. Phasenprophylaktika, die dauernd eingenommen werden, vermindern die Wahrscheinlichkeit eines Rezidivs bei einer bipolaren Störung.
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